Bericht zur Ortshauptversammlung der CSU am 17.02.2021

Adalbert Schall führt den CSU Ortsverband für weitere 2 Jahre

Tom Stein und David Rees verjüngen als Digitalisierungsbeauftragter und Schriftführer den Vorstand

Steuerberater Josef Geiger ist neuer Schatzmeister

Unter strengsten Abstands- und Hygieneregeln konnte die Ortshauptversammlung des CSU Ortsverbandes Oberstdorf in der Alpenrose Tiefenbach erfolgreich abgehalten werden. Hauptgrund für die Ortshauptversammlung in dieser ungewöhnlichen und schwierigen Zeit, war unter anderem die Wahl der Delegierten zur Kreisvertreterversammlung, welche bis spätestens 28.2.2021 in Präsenz bestimmt und gewählt werden mussten. Bekanntlich steht in naher Zukunft die Wahl statt, mit welchem Kandidaten die Nachfolge von Dr. Gerd Müller angegangen werden kann. Dies wird in der Kreisvertreterversammlung des BWK 256 bestimmt.
Die turnusgemäßen Neuwahlen des Ortsvorstandes brachten folgendes Ergebnis!

Ortsvorsitzender Adalbert Schall
Stellvertreter Julia Ess
Stellvertreter David Berktold
Stellvertreter Stefan Geiger
Schatzmeister Josef Geiger (Steuerberater) Neu
Schriftführer David Rees Neu
Digitalisierungsbeauftragter Tom Stein Neu

Beisitzer
• Birker Toni
• Ortlieb Max
• Andreas-Arnold Elisabeth
• Lassau Uwe
• Mayer Johann
• Wirth Stefan
• Benkert Bastian
• Geiger jun. Josef
• Christian Schroth (Gast)

Die Mitgliederzahlen konnten in 2020 leicht auf aktuell 141 Mitglieder gesteigert werden. Es ist kein Geheimnis, dass auch der CSU Ortsverband Austritte bzgl. dem harten Kurs der Staatsregierung in Bayern bzgl. der Lockdown-Politik zu verzeichnen haben. Der Ortsvorsitzende Adalbert Schall freut sich dennoch über den leichten Zuwachs, insbesondere an jungen Mitgliedern. Ferner betont Schall, dass 75 Jahre Erfolgskurs der CSU in Bayern und Oberstdorf nicht Grund sein dürfen, kurzfristig die Fahnen zu wechseln. Man muss sich auch in die enorme Verantwortung der Entscheider versetzen und den Blickwinkel hierfür schärfen. Zudem ist Corona kein alleiniges Thema in Bayern. Corona ist ein internationales präsentes und eine noch final ungelöste Problemstellung. Dennoch ist der Ortsverband klar in seiner Meinung und Stellung. Die Bevölkerung und insbesondere der Tourismus braucht eine Perspektive, wann der Lockdown zu welchen Bedingungen wieder beendet werden kann. Hier wird sich die Führungsspitze an allen zur Verfügung stehenden Schnittstellen ins Szene setzen. Nach dem Motto – „Steter Tropfen höhlt den Stein“

Rückblickend auf die Kommunalwahlen 2020 ist der Ortsverband sehr zufrieden mit dem Ergebnis für die CSU! Die CSU stellt mit 6 Gemeinderäten die stärkste Fraktion. Ferner konnte der seit 2014 amtierende 2. Bürgermeister der CSU wieder mit Fritz Sehrwind vom Gemeinderat gewählt werden. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Klaus King läuft sehr gut. Die gemeinsamen Aktivitäten versprechen für die Zukunft viel Gutes für Oberstdorf. Auch allen Unkenrufen zum Trotz, verläuft die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der G5 auf einem sehr guten Niveau. Trotz aller ideologischen und historischen Unterschiedlichkeiten bei div. Projekten (Therme, Gewerbegebiet Karweidach, Höllwieslift „Neu“, Sportgroßveranstaltungen) konnte über den Wahlkampf ein Grundvertrauen geschaffen werden, welches bis heute anhält und sich aktuell verfestigt.

Bzgl. der Therme berichtet Adalbert Schall, dass mit der jüngsten Entscheidung im Rat, der Weg zur Realisierung der Therme freigemacht worden ist. Nicht nachvollziehbar erscheint der Fraktion der CSU zu sein, dass gerade die Fraktion der Freien Wähler/SPD, welche vehement den Abriss und den Neubau mit entschieden und begleitet haben, auf der Zielgeraden kalte Füße bekommen und gegen eine weitere Planungsphase gestimmt haben. Es wurde nach Einsparpotenzialen gefordert, ohne dies jedoch mit konkreten Ideen zu unterlegen. Es stellt sich die Frage, ob hier politisches Kalkül im Spiel ist.

Das Gewerbegebiet Karweidach wurde bekanntlich kürzlich auf den Weg gebracht. Hier muss nochmals klar voran gestellt werden, dass auch die CSU die Überplanung des „wertvollen“ Auwaldes mit vorangetrieben hat. Allerdings war die Flächenüberplanung inkl. des Auwaldes nicht konsensfähig. Eine Klagewelle wäre nicht ausgeblieben. Es ist dem enormen Einsatz und Kommunikation innerhalb der G5 und den Interessensvertretern von Rubi, Bürgern von Oberstdorf und der Bürgerinitiative zu verdanken, dass hier mit der aktuellen Überplanung ein Kompromiss erreicht worden ist. Der Baubeginn für unsere einheimischen Gewerbetreibenden kann nun in 2022 starten.

Sehr erfreulich wertet der CSU Ortsverband, dass sich in 2020 eine Neuauflage einer Ortsgruppe „Junge Union“ gebildet hat. Den Vorsitz übernahmen die jungen Oberstdorfer Tom Stein und David Rees. Aktuell umfasst die Ortsgruppe 7 Personen, welche sich zu verschiedensten Themen wie z.B. Mehr Digitalisierung, Erhalt des Bullwinkels und Stärkung des Schulwesens in Oberstdorf positionieren. Sie bilden die zukünftige Basis und Nachwuchs in der Oberstdorfer CSU und Ortspolitik!

Oberstdorf, 17.02.2021