Pressebericht zur CSU Ortshauptversammlung am 08.05.2018

CSU-Basis fordert Verbindlichkeit der Therme “NEU” unter Führung von Tourismusdirektor Horst Graf

Der CSU Ortsverband blickt auf ein ereignisreiches politisches Jahr zurück. Gleich zum Anfang der Versammlung wurde an die Toten gedacht. Leider musste sich der Ortsverband von nachfolgenden langjährigen und verdienten Mitgliedern verabschieden: Josef Geiger, Beppo Wagner, Hans Wirth, Emilie Schratt und Berti Huber.

Gemäß CSU Ortsvorsitzenden Adalbert Schall prägte das Jahr 2017 im Wesentlichen die Bundestagswahl und das Bauprogramm der nordischen Ski-WM 2021.

Rückblickend auf die Bundestagswahl mussten die Erst- und Zweitstimmen auch in Oberstdorf deutliche Federn lassen. Allerdings war der Rückgang in Bezug auf die Ergebnisse im Landkreis Oberallgäu deutlich niedriger und somit noch zufriedenstellend. In Zusammenarbeit mit der Frauenunion Oberstdorf kämpfte der Ortsverband für den Verbleib von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller im Kabinett von Dr. Angela Merkel bei Horst Seehofer. Der Einsatz hat sich offensichtlich gelohnt.

In Bezug auf die Planungen rund um die nordische Ski WM 2021 waren zahl-reiche interfraktionelle Treffen und Sondersitzungen notwendig, um über-haupt den heutigen Stand erreicht haben zu können. Gründe hierfür lagen im Wesentlichen darin, dass die Schnittstellen zwischen Sport, Verwaltung und Gemeinderat nicht professionell genug von der Führungsspitze gemanagt werden. Zudem gelingt es Bürgermeister Mies nicht, die kritischen Gemeinde-ratsmitglieder mitzunehmen und deren Belange ausreichend zu berück-sichtigen um die nordische Ski WM 2021 zu einem weiteren Wintermärchen entfalten lassen zu können. Schließlich haben wir uns mit einer deutlichen Mehrheit für die WM 2021 beworben.

Weitere wesentliche Entscheidungen für Oberstdorf tragen die Handschrift der CSU Oberstdorf. Nach einem schwierigen Start in die strategischen Pläne zum Bau einer Sennküche in Oberstdorf, scheint ein erster Durchbruch geschafft zu sein. Die in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsreferent David Berktold CSU vorgestellten Handlungsempfehlungen für den Bau einer Sennerei am
Ortseingang wurden vom Gemeinderat einstimmig positiv zu Kenntnis ge-nommen.

Ferner kommt das von der CSU Oberstdorf seit langem geforderte Gewerbe-gebiet im Karweidach in Schwung. Wenn alles glatt läuft kann in 2019 mit den ersten Bauvorhaben begonnen werden. Für berechtigte Sorgen und Belange, insbesondere der Rubinger Bürger will sich die CSU-Fraktion so weit wie möglich einsetzen. Erste Gesprächstermine stehen bereits fest.

Aus der Versammlung heraus wurde gefordert, dass nun endlich Verbindlich-keit in die Umsetzung zum Bau der Therme „NEU“ in Oberstdorf gebracht wird. Sollte die Wirtschaftlichkeit der neuen Therme ins Gesamtbild der Finanzkraft von Oberstdorf passen, so wird dies am jetzigen Standort vom Ortsverband und Fraktion auch weiterhin aktiv und mit Nachdruck unterstützt. Siehe auch Bericht AZ zur Sondersitzung des Gemeinderates vom 09.05.2018. Das bisherige Management und Einsatz von Tourismusdirektor Horst Graf wurde von der Versammlung gelobt und hervorgehoben.

Frühzeitig und Vorausschauend wurde von der CSU-Fraktion das Förder-programm „Bayernpakt – Säule 2“ für die Schaffung von bezahlbarem Wohn-raum am sogenannten Trettachkanal ins Spiel gebracht. Die Umsetzung und Antrag für ca. 4 Mio. Euro Förderung ist in die Wege geleitet.

Für langjährige Treue im Ortsverband wurden Guido Allgayer, Dorothea Jäger und Margot Gotzler für jeweils 40 Jahre geehrt. Für 30 Jahre Mitgliedschaft Julia und Elfriede Ohmayer sowie für 20 Jahre Mitgliedschaft Hans Baldauf und Uwe Lassau.

Ehrengast war am diesem Abend Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter. Eberhard Rotter blickte kurz auf die vergangenen 18 Jahre im als Mitglied im bayerischen Landtag zurück und nahm Stellung zu aktuellen politischen Themen, wie z.B. Asylpolitik und Abschaffung der Straßenausbaubeitrags-satzung. Adalbert Schall dankte mit einem regional typischen Präsent für die stetige mit hohem Einsatz verbundene Unterstützung für Oberstdorf. Eberhard Rotter genießt hohe Kompetenz in Bezug auf die Förderkulisse und konnte Oberstdorf diesbezüglich im Wirtschaftsministerium immer kompetent
unterstützen. Bekanntlich endet dieses Jahr die aktive Laufbahn im Landtag. Das Direktmandat für die kommende Landtagswahl konnte Eric Beißwenger für sich gewinnen.

Adalbert Schall
Ortsvorsitzender