Informationsabend zu Asylbewerbern

Vorab eine Ergänzung zu nachfolgendem Bericht:

Wie auf einem Treffen des Helferkreises am 19. Mai 2015 vom Hauptamtsleiter berichtet wurde, ist die Belegung in der Gerberstr. derzeit abgeschlossen. Dort sind aktuell nun 26 Asylbewerber aus 7 Nationen untergebracht.

Bericht vom 2. April 2015

Am 31. März 2015 informierten im Oberstdorf Haus die für das Oberallgäu zuständige Caritas, vertreten durch Caroline Wirth und Robert Immle, Sachgebietsleiter beim Landratsamt, über die aktuelle Situation der Asylbewerber im Landkreis.
Derzeit sind im Oberallgäu rund 630 Asylbewerber in 25 dezentralen (in 17 Gemeinden) und zwei Gemeinschaftsunterkünften (Sonthofen und Immenstadt) untergebracht.

Nach aktuellen Informationen rechnen die Verantwortlichen bis Ende 2015 im Oberallgäu mit rund 1500 Flüchtlingen. Durch diese Zunahme sei eine auf die Einwohnerzahl abgestimmte Verteilung solidarisch und zumutbar. Vorgesehen sei, dass jede Gemeinde etwa ein Prozent ihrer Einwohnerzahl an Asylbewerbern aufnimmt.

Die Oberstdorfer CSU interessierte sich natürlich insbesondere für Situation vor Ort.
Zu der bereits bestehenden Einrichtung in Reichenbach mit derzeit 22 Asylbewerbern mit ist nun die zweite Asylbewerber-Einrichtung in der Gerberstraße / Pension Christel aufnahmebereit. Diese ist ausgelegt für max. 24 Flüchtlinge, die unmittelbar nach Ostern erwartet werden.

Auf konkrete Nachfrage der CSU Oberstdorf, ob es zutreffend sei, dass sich bereits eine dritte Einrichtung im Ortskern in Vorbereitung befände, wurde dies durch Herrn Immle verneint. Einige Angebote lägen durchaus vor, aber zunächst würden Asylbewerber-Unterkünfte in den Gemeinden gesucht, die zurzeit noch keine haben.

Die CSU steht für das Asylrecht tatsächlich politisch verfolgter Flüchtlinge.
Wir vertreten die Auffassung, das Ängste und Sorgen in der Bevölkerung verständlich und nachvollziehbar sind und ernst genommen werden müssen. Aber man muss mit diesen Menschen respektvoll umgehen und ihnen vorurteilsfrei begegnen.